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 31.12.2014   | Lichtenstein | Silvesterpreis

 

Dienstag, 30.12., gegen Mitternacht: Telefon klingelt, Marco Schätzing dran:

 

„Hi, wollen wir morgen Silvesterpreis fahren?“

 

„Hmm, hab nichts vorbereitet. Und meine Klamotten sind auch noch dreckig vom letzten Rennwochenende.“

 

„Los, mach mit.“

 

„Na gut, ich finde schon was zum Anziehen.“

 

„Fahren wir das MTB- oder Crossrennen?“

 

„MTB wird knapp, aber zum Crossrennen könnten wir es schaffen. Bis dann…“

 

Also schnell noch ein paar Sachen zusammen gesucht, tief in der Nacht ins Bett und früh am Morgen wieder raus, um völlig unvorbereitet zum Silvesterpreis in Lichtenstein zu reisen.

 

Endlich angekommen, begrüßte uns noch tiefster Winter und eine an sich simple Strecke, die jedoch durch tiefen Schnee und einigen Schlamm nicht ganz so einfach zu fahren war. Nicht ganz einfach war zu meiner Überraschung auch das Fahrerfeld und die Hoffnungen auf einen Spaziergang wurden schnell gedämpft.

 

Ich erwischte einen passablen Start und reihte mich zunächst an Position 4 ein, konnte aber nach einer halben Runde die Führung übernehmen. Ich fühlte mich gut, wenn auch nicht so stark, wie zuvor beim Deutschland-Cup.

 

Zusammen mit Max Walsleben konnte ich mich relativ schnell vom Rest des Feldes absetzen, musste ihn allerdings schon in Runde 2 ziehen lassen. So entwickelte sich ein für mich einsames Rennen auf Platz 2. In der vorletzten Runde konnte ich meinen Rückstand noch einmal auf weniger als 15 Sekunden reduzieren, verlor jedoch durch einen Sturz, sowie Probleme beim Überrunden wieder viel Zeit und so blieb es beim Silberrang. Den Umständen entsprechend konnte ich damit mehr als zufrieden sein.

 


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